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Ein Bündnis von Parteien und Verbänden hatte zu einer Gegendemonstration aufgerufen.
In Berlin haben am Samstag etwa 750 Rechtsextremisten demonstriert. Sie zogen vom Alexanderplatz zum S-Bahnhof Landsberger Allee.
Dabei kam es zu kleineren Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten und der Polizei. Auf dem Strausberger Platz flogen vereinzelt Flaschen, eine Mülltonne sei angezündet worden, teilte die Polizei mit. 26 Personen seien festgenommen worden. Insgesamt waren 1000 Polizisten im Einsatz.
Anlass für den Neonazi-Aufmarsch war ein Brandanschlag auf ein rechtes Szenelokal in Berlin vor einer Woche. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt.
Ein Bündnis von Parteien und Verbänden hatte zu einer Gegendemonstration unter dem Motto "Bunt, laut und friedlich" aufgerufen. Mehrere hundert Menschen nahmen daran teil.
Sieben Tatverdächtige festgenommen
Nach dem Überfall auf das Lokal hat die Polizei am Freitagabend sieben Tatverdächtige festgenommen.
Die Männer haben nach Angaben der Behörden nicht aus politischen Motiven, sondern aus persönlicher Rache nach einem früheren Streit gehandelt.
Die Verdächtigen hatten aus einem Auto heraus zwei Brandsätze auf das Lokal geworfen. Bei der Flucht vor den herausstürmenden Gästen verletzten sie mehrere Menschen. Ein 28-Jähriger wurde überrollt und lebensgefährlich verletzt.
Stand vom 10.10.2009
Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 10.10.2009 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
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