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Anne Hofer ist seit der Geburt ihrer Tochter vor sechs Jahren querschnittsgelähmt. Die inzwischen alleinerziehende Mutter und hauptberufliche Tourismusmanagerin hat im Unfallkrankenhaus ein Ehrenamt übernommen. Sie ist als Peer, als Expertin aus Erfahrung, auf der Station für Rückenmarksverletzte tätig. Um gut vorbereitet zu sein, nimmt sie zusammen mit anderen Peers von der Fördergemeinschaft für Querschnittsgelähmte regelmäßig an Schulungen teil. Wir haben sie begleitet.
An 28 Stützpunkten in den spezialisierten Zentren für Querschnittgelähmte in ganz Deutschland sind die Peer-Berater ehrenamtlich tätig. Peer bedeutet hierbei „Gleicher unter Gleichen“, weil Ratsuchende von Menschen in gleicher Lebenssituation beraten und unterstützt werden – langjährige Querschnittgelähmte und erfahrene Angehörige von Betroffenen.
Beitrag von Jana Kalms